Der Schlüssel für die zukunftsfähige Entwicklung des Neumarktes ist der Bau einer neuen Stadtbibliothek – neuer Identifikationsort der demokratischen Stadtgesellschaft, Verbindungsglied zwischen Altstadt und Neustadt, Treffpunkt der Generationen.

Die Stadtbibliothek hat viel zu wenig Platz für ihre gute Arbeit. Nun soll es Geld geben für einen ersten Einstieg zur „Offenen Bibliothek“.

Das hört sich gut an und ist der Bibliothek und ihren engagierten Mitarbeiter*innen auch zu gönnen. Es wurde Zeit, dass das Foyer endlich angemessen gestaltet wird und auch neue Kassenautomaten sind wichtig. Aber von erweiterte Öffnungszeiten zur Open Library ist es noch ein weiter Weg.

Eine „Open Library“ ist eine zentrale Freizeit-, Bildungs- und Kultureinrichtung für Alle und Alles und gehört in die Mitte einer Stadt. Die Stadtbibliothek liegt an der Peripherie der Innenstadt, ist verkehrstechnisch schlecht angebunden und nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Wie soll sie an dieser Stelle Strahlkraft in die anderen Stadtteile, geschweige in die Region erzielen?

Man kann die Stadtbibliothek dort noch ein wenig erweitern, mit Technik und noch mehr Medien ergänzen – aber sie wird immer zu klein und an der falschen Stelle sein.

Das Konzept „Offene Bibliothek“ für den Neumarkt, das PlanB vorschlägt, hat alle Parteien und Fraktionen überzeugt. Nun ist es Zeit durch den Kauf des Grundstücks im Neumarktquartier die Voraussetzungen dafür zu schaffen.