Die Neue Bibliothek

Die  Bibliothek der Bürger in der Mitte der Stadt 

Wie wollen Sie wissen,

was Sie möchten,

wenn Sie nicht wissen,

was Sie bekommen

können?

Steve Jobs

 

PlanB

Über 40 engagierte Bürgerinnen und Bürger haben 2017 in Monaten intensiver Recherchen, sorgfältiger Berechnungen und detaillierten Planungen einen alternativen Bebauungs- und Nutzungsplan für das Neumarkt-Quartier entwickelt – den PlanB

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Der Dritte Ort

Die neue Bibliothek versteht sich als analoger und digitaler Erlebnisraum für Kultur, Bildung und Freizeit einer aktiven demokratischen Bürgerschaft. Sie bildet den „Dritten Ort“ neben Arbeit und Wohnen.

Ort der Begegnung

Die Neue Bibliothek bringt Menschen zusammen, die sonst nur wenig Kontakt miteinander haben. Schinkel und Westerberg, Arbeiter und Professoren, Alte und Junge, Einheimische und Migranten…

Ort des Lernens

Die neue Bibliothek versteht sich als analoger und digitaler Erlebnisraum für Kultur, Bildung und Freizeit einer aktiven demokratischen Bürgerschaft. Sie bildet den „Dritten Ort“ neben Arbeit und Wohnen.

Ort der Ruhe

Die Neue Bibliothek ist ein Ort der Ruhe. Es gibt viele Möglichkeiten zur Muße und Entspannung. Kleine Ruhezonen mit gemütlichen Sessel laden ein zum Schmökern, Musik hören oder einfach nur zum Glücklichsein bei einer Tasse Kaffee.

Ort des Spiels

Die Neue Bibliothek ist ein Kinderparadies. Auf einer eigenen schallgeschützten Etage können die Kids die abenteuerliche Welt der Bücher, der Musik und der Spiele  – analog und digital – erobern. 

Ort des Studierens

Die Neue Bibliothek ist die perfekte Arbeitsumgebung für Studierende und Lehrende. Mit Zugriff auf Millionen analoger und digitaler Informationsträger.

Ort des Machens

Die neue Bibliothek versteht sich auch als Ort des Machens. Workspaces mit Werkzeugen und Maschinen für praktische Hobby- und Handwerkskurse, Digitale Maschinen wie 3D-Drucker und CNC-Fräser stehen den Besuchern unter kompetenter Anleitung zur Verfügung.

Ort des Genießens

Die neue Bibliothek versteht sich auch als Ort des Entspannens und Genießens. Ob das kleine gemütliche Café oder das große moderne Restaurant mit Dachterrasse – überall im Hause finden Sie Gelegenheit zur genussvollen Pause und Besinnung. 

Ort der Verstehens

Die neue Bibliothek versteht sich als Ort, in dem sich Menschen aus der ganzen Welt kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen. Und sich informieren können über die verschiednen Kulturen, aus denen sie stammen.

Ort der Übung

Die neue Bibliothek versteht sich als Ort, an dem junge und alte Künstler, Anfänger und Profis, Begabte und selbst Talentfreie sich in Musik, Kunst, Technik, Sport und Handwerk erproben und verfeinern können.

Ort der Kunst

Die neue Bibliothek versteht sich als Ort der Kunst: Schauspiel, Musical, Kabarett aber auch eSport, Public Viewing – das kleine Multifunktions-Studio mit 250 Sitzplätzen bietet viel Technik und Ambiente für Veranstaltungen aller Art.

Ort der digitalen Bildung

Die neue Bibliothek versteht sich als Ort der der digitalen Bildung. Hier können Anfänger und Profis ihre Kenntnisse und Fertigkeiten mit digitalen Medien, Prozessen und Maschinen erwerben und erweitern.

Die Neue Bibliothek

Herzstück des PlanB ist die Errichtung einer Offenen Bibliothek neuen Typs als kulturelles Zentrum der Stadt, als „Dritten Ort“, an dem sich die städtische Gesellschaft trifft und sich verwirklicht.

Online-Petition

Die Planungshoheit der Stadt muss gesichert werden, um das Herzstück der neuen Stadtmitte in Verbindung mit den 11 Projekten der Entwicklungsachse Neumarkt vom Berliner Platz bis zum Ledenhof als Jahrhundertchance nutzen zu können. Daher fordern wir den Rat und den Oberbürgermeister auf, alles zu unternehmen, um durch Kauf, ggfs. Inanspruchnahme des Vorkaufsrechtes die vollständige Planungshoheit zu erreichen.

Begründung

Das Neumarktquartier ist das Herzstück der neuen Stadtmitte. Es muss gesichert werden, dass es als Mittelpunkt  der Entwicklungsachse Berliner Platz bis zum Ledenhof auf Basis eines städtebaulichen Wettbewerbs als Mischkonzept mit hoher funktionaler und architektonischer Qualität gestaltet wird. Das ist nur möglich, wenn durch die Planungshoheit der Stadt die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Warum eine Neue Bibliothek für Osnabrück?

Die Kommerzialisierung der Innenstadt in den letzten Jahrzehnten hat das soziale und kulturelle Leben in die Randlagen und die Außenbezirke verdrängt. Nun ist sie sozial und kulturell tot. Aber ohne ein soziales und kulturelles Zentrum löst sich der Zusammenhalt der Stadtgesellschaft immer weiter auf.

Aber auch die Kommerzialisierung selbst ist an ihre Grenzen gekommen. Ein sich dramatisch veränderndes Konsumverhalten und der rasant wachsende Online-Handel setzen den Einzelhändlern und Filialisten heftig zu. Viele werden dies nicht überleben.

Wir werden uns für unsere Innenstadt noch einiges überlegen müssen.

© oba, Amsterdam2020

Als Vorbild dient die oba Openbare Bibliothek Amsterdam

© Petersson, Osnabrück 2020

Neumarkt und Neuer Graben sind soziale und kulturelle Wüsteneien

Osnabrück ist nicht die einzige Stadt mit diesem Problem. Bereits in den 80er Jahren begann man in England und den USA über Lösungen nachzudenken.

Es war schnell klar, dass es sich um einen nicht kommerziellen, öffentlichen Raum handeln müsse, zu dem jeder Bürger ungehindert und kostenlos Zugang haben könne.

Und so entstand die Idee vom Dritten Ort, an dem sich die Bürgergesellschaft verwirklicht. Und der perfekte Raum dafür ist die neuartige Offene Bibliothek, wie wir sie in vielen Städten der Welt heute antreffen und die genau das leistet.

 Diese Bibliothek ist

  • öffentlich, jederzeit zugänglich, jederzeit nutzbar
  • digital und analog
  • lehrreich und erlebnisreich
  • anspruchsvoll und profan
  • nicht kommerziell
  • anregend und entspannend
  • stellt keine Ansprüche an Vorbildung, Einkommen, Kultur oder Sprache
  • führt zusammen, integriert und inkludiert
  • schafft Gemeinschaft und Identität
  • hat Strahlkraft in die Stadt und die Region hinein

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Vorbilder in aller Welt

Die öffentliche Bibliothek erfährt gerade eine gewaltige Transformation von der altehrwürdigen Bildungsstätte zum multiplen Bildungs-, Kultur- und Veranstaltungsort. In den Niederlanden und in Skandinavien gibt es sogar Gesetze, die die Kommunen verpflichten, pro z.B. 30.000 Einwohner (NL) eine solche Bibliothek einzurichten und mit Steuermitteln zu betreiben.  

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